Wir danken Österreichs selbsternannter intellektueller Kaste für die folgenden geistigen Ergüsse:
Der Versuch einer Dokumentation der kollektiven Verdummung und Schamlosigkeit österreichischer "Meinungsbildner".
(Bewertung in 1 bis 5 "Hohlen Nüssen")

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Beispiel einer "Choreographie" des Herrn Kresnik

"Kärnten ist nach 1945 braun geblieben, dies zeigen auch die Resultate des BZÖ. Hier gibt es unglaublich viele Altnazis. Alle trauern Haider nach. Das Museum für Haider in Klagenfurt ist lächerlich. Die vielen Braunen in Kärnten werden es tun und dafür viel Geld ausgeben. Man soll Jesus vom Kreuz herunternehmen und Haider draufnageln, dann könnten seine Leute einen Prozessionsgang machen. In den Kreisen in denen ich verkehre sind der Schock und das Entsetzen über die rechte Linie, auf der Kärnten schwimmt, sehr groß."
Johann Kresnik, "Choreograph", in der Kleinen Zeitung am 9.8.2009
Bewertung:

,,Ich fürchte, dass bald ganze Schulklassen in Bussen zu dieser Pilgerstätte gekarrt werden. Und das auch noch im Führerbunker. Dazu muss man wissen, dass die Räume des heutigen Bergbaumuseums im Jahr 1943 als Bombenschutzstollen errichtet wurden. Nur 400 Meter entfernt liegt eine ehemalige Hinrichtungsstätte der Wehrmacht. Der Ort ist zweifelsfrei historisch von der NS-Zeit kontaminiert.‘‘
Helge Stromberger, "freiberuflicher Sozial-und Kulturwissenschafter"
Bewertung: plus eine Sonder- dafür, auch Einrichtungen zum Schutz von Menschenleben vor alliierten Bomben als "NS-Kontamination" zu bezeichnen.

Da Frau Gössingers geballter Schwachsinn und ihre Hasstiraden der letzten Wochen und Monate den Rahmen dieser Seite sprengen würde, die feige Art und Weise , wie sie mit einem Toten umgeht, dem sie zu Lebzeiten intellektuell das Wasser nicht reichen konnte, aber so charakterlos ist, daß es einem die Sprache verschlägt, erhält
Antonia Gössinger, angelernte Journalistin der Kleinen Zeitung
eine Pauschalbewertung von 5 besonders großen hohlen

"Das [Haider-] Museum ist in einem ehemaligen NS-Schutzstollen untergebracht, der dem NS-Gauleiter Friedrich Rainer in den letzten Kriegstagen als Befehlsbunker diente. Von dort aus verkündete Rainer via Radio unter anderem auch seinen Rückzug, um sich wenig später bei seiner Machtübergabe mit den Worten "Passt mir auf mein Kärnten auf" zu verabschieden. Jörg Haider verwendete bekanntlich dieselben Worte, nachdem er 1991 wegen seines Ausspruchs über die ordentliche Beschäftigungspolitik im Dritten Reich abgewählt worden war. [...] Mit der historischen Belastung des Ortes - unweit des NS-Bunkers auf dem Kreuzbergl befand sich auch eine NS-Hinrichtungsstätte - hat man kein Problem..."
Elisabeth Steiner im Standard am 16.7.2008
Bewertung: plus nachträglich eine ganz besonders hohle Sonder- für den geballten Schwachsinn, den die Dame 2005 über das Asylantenheim in Radenthein schrieb, plus 5 weitere dafür, daß der obige Bericht nachträglich als reines Phantasieprodukt der linken Tagträumereien der Standard-Redakteurin aufflog.

"Der Kult um den im Oktober 2008 zu Tode gekommenen Landeshauptmann ist zur „Sightseeing-Trauer“ verkommen, befördert von Witwe Claudia, die bei sämtlichen Kulturveranstaltungen als „Umlaufgespenst“ auftritt."
Egyd Gstättner in der Presse, Juli 2009
Bewertung:

"Ich will, dass die Leute die Augen und Ohren offen halten. Denn die Politik macht die Liebe zu meiner Heimat Kärnten und Österreich qualvoll. Es schmerzt mich, dass es die Leute hinnehmen, dass sich Politiker hier auf riesigen Plakaten persönlich feiern lassen, dass man sich an Nordkorea erinnert fühlen musste. So riesige Wahlplakate wie hier sieht man sonst in keinem Land der Welt. Es kann ja nicht so sein, dass sich in Kärnten eine Person als Beschützer des Landes aufspielt. Man kann es nicht mit Nordkorea vergleichen, aber dort führt sich ein Kim Il Sung so auf. Es befremdet mich auch für ganz Österreich, wenn man hier auf Plakaten lesen muss "Abendland in Christenhand". Das sind Sprüche, die haben zur Nazizeit gepasst, aber nicht in unsere heutige Gesellschaft. Das ist Polemik der übelsten Art. Wien verdankt seinen Aufstieg seiner einst weltoffenen Haltung, weil es viele Nationen gab, weil es Juden und Muslime dort gab. [...] Österreich hat bedeutende Maler, Musiker, Denker und Schriftsteller hervorgebracht. Und die melden sich auch anklagend zu Wort, wie jetzt beim Bachmannpreis in Kärnten der Literat Josef Winkler. [...] Man muss Winkler für diese Rede danken. Er sprach die Wahrheit aus. In Kärnten entwickelt sich sogar so etwas wie ein Verehrungskult für den verstorbenen Landeshauptmann Jörg Haider. Ich las sogar von Seligsprechung. Man muss die Kirche im Dorf lassen. Ich will darüber gar nicht reden."
Udo Jürgens, Musiker, Kleine Zeitung 12.7.09
Bewertung: plus eine Sonder- für die dreiste Behauptung, Bruno Kreisky hätte ihn aus einer Sitzung zum Nah-Ost-Konflikt angerufen und um seine Meinung gebeten (im selben Interview)

"[...] der ehemalige Kärntner Landeshauptmann, der sich mit seiner Asche aus dem Staub gemacht hat [...] Seinen Verletzungen erlegen ist auch der neunjährige Lorenz Woschitz, vor zwei Jahren, als einem größenwahnsinnig gewordenen Bürgermeister und einem ebenso größenwahnsinnigen Landeshauptmann, den beiden Hausherrn der Stadt K. und des Landes K., in den Kopf gestiegen war – der eine hat später, schwer alkoholisiert, aus seinem mit dreifach überhöhter Geschwindigkeit fahrenden Auto ein beim Aufprall mehrfach sich überschlagendes Geschoß gemacht, für drei Fußballspiele ein gigantisches Fußballstadion in dieser Kleinstadt zu bauen. Der neunjährige [...] wurde in Klagenfurt an einer Kreuzung - damals ein Dreivierteljahr lang eine ein paar hundert Quadratmeter große Baustelle -, die er auf einem Zebrastreifen bei Grün überquerte, von einem Lastwagen überfahren und getötet. Um das neue Fußballstadion schneller fertig bauen zu können [...] wurde von dieser Kreuzung [...] immer wieder Personal zu Arbeiten ins Fußballstadion abgezogen [...] und so haben die verantwortlichen Straßenbauer, die Sensenmänner von Klagenfurt, wie ich sie nenne, schließlich den Tod eines Schulkindes buchstäblich aus dem Asphalt gestampft."
Josef Winkler - Eröffnungsrede Bachmann-Preis 2009 (im Beisein der Witwe Claudia Haider)
Bewertung:

"Österreichisch gibt's gar nicht. Höchstens die Kretins in Kärnten. Die sind's so halbwegs, aber deswegen sind sie auch so bescheuert”
Paulus Mankert, Künstler, ORF-Sendung "Extrazimmer”
(Freispruch vom Vorwurf der Ehrenbeleidigung durch das Wiener Landesgericht Mai 2008)
Bewertung: plus eine Sonder- für gehobene Wortwahl

“Good bye Kärntens rose, du bist zu schnell gefahren, weil du die Geschwindigkeitsbegrenzung auf dem Schil nicht lesen konntest, weil die 70 dort auf Slowenisch standen. Like a Kärntner in the wind...”
Stermann und Grissemann über den Tod von Jörg Haider zur Melodie von “Candle In The Wind” im Kärntner Anzug, Oktober 2008 im ORF
Bewertung: (da weder sonderlich kreativ, noch lustig)

“Ich halte die postumen Mystifizierungen [Haiders] für einen unerträglichen Mist, und die dazugehörige kollektive Anlegepflicht der kackbraunen Kärntneranzüge verdeutlicht seine Provenienz. [...] Ich möchte mir nicht vorstellen, was [in Kärnten] jemandem passiert wäre, der seinem Kind untersagt hätte, bei dieser fadenscheinigen Trauerfeier für einen besoffen verunglückten Landeshauptmann teilzunehmen, die kollektiv verordnet wurde.”
Martin Kusej, Burgtheater-Regisseur, Profil November 2008
Bewertung: plus eine Sonder- für gehobene Wortwahl

“Ich lebe schon sehr lange außerhalb von Kärnten, die Heimatflucht ist Jahrzehnte alt, aber die Schreckensnachrichten, die mich aus diesem Bundesland erreichen, kennen nach oben hin keine Grenze. Bei all diesen Widerwärtigkeiten von "Kärnten wird einsprachig" bis hin zur Namensgebung für die Partei "Liste Jörg Haider - BZÖ" spielen die Leute durch ihr Wahlverhalten mit. Da steh ich fassungslos davor.”
Peter Turrini, Schriftsteller
Bewertung: plus eine Sonder- dafür, dass er Kärnten verlassen hat

"Ich glaube, dass jene Kärntner, die sich gegen zweisprachige Ortstafeln sträuben, eigentlich keine echten Kärntner sind, sondern waschechte Hosenscheißer und sitzengebliebene Sesselfurzer.”
Gert Jonke, Schriftsteller, gest. 3.1.09
Bewertung: plus eine Sonder- für gehobene Wortwahl

“Kärntner Heimatherbst:
Der Herbst hat es in sich in Kärnten. Mittels pompösen Feiern wird die "Landeseinheit" raufbeschworen, das SS-Veteranentreffen am klagenfurter Ulrichsberg ist kaum vorbei, feiert sich das Land weiter selber und scheut weder Kosten noch Mühen ein mehrwöchiges Musikantenstadl garniert mit einer gehörigen Portion Deutschnationalismus auf die Beine zu stellen: Den "Heimatherbst". Dass jegliche kritische/slowenische/linke Stimme in diesem Treiben keinen Platz hat ist klar. Im Gegensatz - antislowenische, rassistische Hetze ist fester Bestandteil der herbstlichen "Heimatfeiern””

Aussendung der Grünalternativen Jugend Kärnten/Koroska
Bewertung:

“Ich kann mir angesichts der momentanen Stimmungslage rund um den Unfalltod von Landeshauptmann Jörg Haider vorstellen, wie es am Heldenplatz gewesen ist, wo Tausende Österreicher den Einmarsch Adolf Hitlers bejubelten. Kärnten ist eben anders, wie ein geflügeltes Wort in Österreich besagt.”
Rudi Vouk, Slowenenvertreter, in der Parteizeitung der deutschen Linkspartei - Neues Deutschland
Bewertung: plus eine Sonder-Ortstafel für zu schnelles Fahren auf der linken Seite in der BRD

 


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